Nebenkosten bald teurer wie die Miete?

Heiz- und Nebenkosten werden immer teurer.

Besonders die Strom und Energiepreise legen immer mehr zu. Obwohl die Strompreise seit ein paar Jahren an der Strombörse fallen, werden die Kosten für die Endverbraucher immer höher. Die Begründung dafür würde jetzt sicherlich zu einem ausschweifenden politischen Diskurs führen, der nicht den Kern der Sache treffen würde.

Hauseigentümer oder Eigentümergemeinschaften haben aber die Möglichkeit dem etwas entgegen zu wirken und sich von den Energiepreisen, zumindest zum grössten Teil, unabhängig zu machen. Das Stichwort ist dezentrale und eigene Energieversorgung.

Hier gibt es eine ganze Palette an Möglichkeiten die Energie- und Stromkosten zu senken. Angefangen von Wärmedämmung des Gebäudes über Stromerzeugung via Photovoltaikanlagen oder der Kombination der Wärme- und Stromversorgung über ein Blockheizkraftwerk. Besonders für Mehrfamilienhäuser ist das Blockheizkraftwerk eine Lösung, die man in Betracht ziehen sollte. Hier besteht die Möglichkeit einen Brennstoff, wie z.B. Erd- oder Biogas in Strom zu verwandeln und die dabei enstehende Wärme für die Heizung und Warmwasseraufbereitung zu nutzen. Unter dem Strich rechnet sich, je nach Gesamtverbrauch des Gebäudes, ein solches BHKW bereits nach 5-6 Jahren. Nutzt man zusätzlich die nicht benötigte Wärme im Sommer über eine ORC-Anlage, die die Wärme ebenfalls in Strom umwandelt, so hat man eine 100 prozentige Wärmenutzung und kann, wenn dadurch der produzierte Strom über die Eigenverbrauchsgrenze steigt, den verbleibenden Strom in das Stromnetz speisen. Das neue EEG 2012 sichert BHKW Betreibern eine feste Einspeisevergütung für 20 Jahre ab Inbetriebnahme zu, die über dem Preis liegt, die man derzeit für benötigten Strom zahlt. Dies ist durch die subventionierten Vergütungen möglich, die dazu beitragen sollen, dass a) die CO2 Bilanzen gesenkt werden und b) die Energiewende ermöglicht wird.

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Ladenmieten in Köln stabil

Der IVD West hat den Preisspiegel für Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Demnach sind die Preise für Büros und Läden in Köln stabil. „Der Kölner Markt wurde von der Finanzmarktkrise verschont“, freute sich Ralph Pass, Vorsitzender des Immobilienverbands IVD West und Makler in Köln.

Nachdem die Ladenmieten in den Spitzenlagen von Düsseldorf etwas gesunken sind, ist Köln nun wieder Spitzenreiter mit den teuersten Gewerbeflächen in guter Lage. Laut dem IVD Bericht kosten Ladenflächen in Düsseldorfs bevorzugten Innenstadtmeilen im Schnitt 200 € pro Quadratmeter und ist im Vergleich zum Vorjahr um 20 Euro gesunken. In Düsseldorf sind eher Luxuswohnungen gefragt. Köln hingegen konnte in 1A Lagen, wie in der „Hohe Straße“ und „Schildergasse“ sogar um 10 Euro auf nun 210 Euro pro Quadratmeter zulegen.

Im Vergleich die Ladenmieten in anderen NRW Städten:

Bonn mit 110 Euro pro qm
Düren mit 70 Euro pro qm
Aachen mit 65 Euro pro qm
Siegburg (Zentrum) 55 Euro pro qm
Bergisch Gladbach 45 Euro pro qm
Gummersbach mit 30 Euro pro qm

Die Nettokaltmieten in kleineren und mittleren Städten sind dagegen wirklich ein Schnäppchen:

Pulheim mit einem Preis von 7,70 Euro pro qm.
Frechen, Brühl oder Hürth mit 7,00 Euro pro qm.
Bergisch Gladbach fünf und in Wesseling noch 4,60 Euro.

Foto: Michael Wegner / pixelio.de