Mietspiegel Bremen aktuell

Aktuelle Mietspiegel für die Hansestadt Bremen

Die Stadt im hohen Norden bleibt immer noch ohne einen Mietspiegel. Vor 3 Jahren regten die Grünen im Stadtrat diese Diskussion wieder an, dass eine aktuelle Datenerhebung zu den Mietpeisen in Bremen den Markt wesentlich transparenter gestalten würde.

Die Diskussion ist wieder eröffnet worden aufgrund angeblich exorbitanter Mietsteigerungen in den letzten Jahren. Wie sieht allerdings die Realität aus? Die Bestandsmietenentwicklung in Bremen lag viele Jahre unterhalb der Inflationsrate. Nur bei Neubauvermietungen und Neuvermietungen von Bestandsimmobilien ist ein Anstieg zu verzeichnen, der im letzten Jahr bei gut 8% lag.

Weiterhin kann man der Pressemeldung zum Bremer Mietmarkt entnehmen:

Dieser Anstieg ist jedoch nicht überall in Bremen festzustellen. In gefragten Wohnlagen steigen die Mieten. In Randlagen, Beispiel Bremen-Blumenthal, ist das Mietniveau seit mehr als 20 Jahren konstant. Der Bundestagswahlkampf steht vor der Tür. Die Neiddebatten nehmen wieder zu. Extreme Beispiele von Mietsteigerungen in Höhe von 20% alle 3 Jahre sind täglich in den Medien zu lesen.

Haus & Grund Bremen Geschäftsführer Bernd Richter:

„Es gibt eine Kappungsgrenze. Diese erlaubt Mietsteigerungen nur bis zur Höhe der Ortsüblichkeit. Dies wird gerne verschwiegen. Ein qualifizierter Mietspiegel ist zwar nicht für Null zu haben, er wird jedoch die Markttransparenz schaffen, die notwendig ist, den ewig neu geschürten Streit zwischen Mietern und Vermietern über die Frage des tatsächlichen Mietniveaus zu beenden“.

Quelle: http://www.haus-und-grund-bremen.de/presse_138.html

 

Advertisements

Wohnen wird immer teurer

Münchner Bürger wollen bezahlbaren Wohnraum

Genauer geht es um den Stadtteil Obergiesing-Fasangarten in dem laut einem Artikel der Süddeutschen immer mehr Leerstand durch Immobilienspekulanten entsteht, die bewusst „entmietet“ werden sollen. Hier stehen seit Jahren Wohnungen leer und es wird nichts in Stand gesetzt. Eine typische Vorgehensweise bei Heuschrecken aus dem Immobiliensektor. Nicht nur in München.

Sibylla Machens sprach auf einer Bürgerversammlung offen aus, was vielen Menschen in diesem Münchner Bezirk schon lange im Magen liegt.

Sie wohne in einem Haus an der Kesselbergstraßean der Kesselbergstraße, in dem nur noch vier Wohnungen belegt seien, 13 Wohnungen aber zum Teil seit Jahren leer stünden. Das Haus solle offenbar entmietet werden und sei erkennbar „ein absolutes Spekulationsobjekt“. Machens‘ Forderung: Die Stadt solle das Haus kaufen und alteingesessenen Münchnern („Wir sind die großen Verlierer“) zu bezahlbaren Mieten anbieten, Leerstand verbieten und bei Zuwiderhandeln eine „fette Strafsteuer“ verlangen. Mit diesem leidenschaftlichen Appell setzte Machens den emotionalen Höhepunkt der Bürgerversammlung und erntete dafür lautstarken Beifall.

 

Der Kauf von Villen wird immer teurer

Wien wird zum teuren Pflaster

Sanierte Altbau-Villen in WienIn der Innenstadt von Wien werden enorme Immobilienpreise erzielt. Eine aktuelle Marktstudie eines österreichischen Unternehmens kam zu dem Ergebnis, dass im Zentrum der Stadt Quadratmeterpreise von bis 28.000 Euro verlangt werden. Des Weiteren zeigte sich, dass die Kosten für Luxusvillen immer drastischer steigen. Durch die immense Nachfrage nach exquisiten und besonderen Luxusimmobilien sind die Preise rasant gestiegen. Da Wien eine sehr begehrte Stadt ist, sind viele Käufer willig auch entsprechende Preise zu bezahlen. Im Gegenzug haben die Nachfrage und das Interesse an Einfamilienhäusern und einfachen Immobilien stark nachgelassen. Dadurch sind in diesem Segment Preisgefälle zu finden.  Außerhalb des Luxusbereiches sind die Käufer eher etwas vorsichtiger geworden. Hinzu kommt die Tatsache, dass Banken immer mehr Eigenkapital bei einer Kreditvergabe verlangen.

Viele Anleger und Investoren bevorzugen in Krisenzeiten Ertrag und Rendite versprechende Immobilien. Der Zinshaus- und Wohnungsmarkt hat hierbei sehr an Interesse von Investoren gewonnen. Käufer gehen lieber auf Nummer sicher und investieren in Immobilien, welche später gut zu verkaufen und wenn möglich gewinnbringend veräußert werden können.
Der Nachfrage- und Preisunterschied zwischen der Luxusimmobilie und dem Einfamilienhaus klafft immer mehr auseinander. Wohnungen und Villen in Top-Wohnlage sind nur noch für finanzstarke Käufer erschwinglich.

Luxusimmobilien-Boom: Preise in Metropolen ziehen weiter an

Luxusimmobilien-Boom

Die Welt kriselt an allen Ecken und Enden – nicht so jedoch der Immobilienmarkt im Luxussegment. Hochpreisige, exklusive Immobilien in den Metropolen sind beliebt wie selten zuvor. Promi- und Luxushochburgen wie St. Moritz erfahren aktuell einen regelrechten Boom – Investoren aus der ganzen Welt stehen Schlange, um sich Objekte mit Quadratmeterpreisen von um die 60.000 Euro unter den Nagel zu reißen. Wer nur das Beste vom Besten will, der investiert am besten in London. In der britischen Hauptstadt befinden sich die teuersten Wohnimmobilien der Welt, die mit etwa 88.000 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlagen. Auch in Deutschland floriert der Immobilienmarkt, die Nachfrage nach Objekten in Hamburg, München, Frankfurt am Main und Berlin steigt stetig an – und damit auch die Immobilienpreise.

Grund für diesen plötzlichen Luxusvilla-Boom: Die turbulenten Finanzmärkte bewegen internationale Investoren immer häufiger dazu, ihr Vermögen in Sachwerte anzulegen und für die Toplagen in den Innenstädten der Weltmetropolen Rekordpreise zu zahlen. Auch denkmalgeschützte Immobilien stehen hoch im Kurs – nicht nur weil sie sich meist in den Städtezentren befinden, sondern weil sie als Altbauten auch besondere Steuervorteile mit sich bringen. Es bleibt die Frage, wie lange der Immobilienboom noch anhalten wird.

Wiesbaden löst München als teuerste Stadt für Einfamilienhäuser ab

Einfamilienhäuser in Wiesbaden sind teurer als in München.

Laut den Informationen von Immonet News löst die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden den bisherigen Leader in der Topliste der teuersten Einfamilienhäuser, nämlich München, ab. Im Schnitt kostet ein Einfamilienhaus in Wiesbaden stolze 750.000 Euro. München liegt hier mit durchschnittlichen 710.000 Euro je Eigenheim knapp dahinter. Dagegen ist ein Einfamilienhaus in Eisleben mit 50.000 Euro ja geradzu ein Schnäppchen. Zugegeben – Eisleben ist nicht München oder Wiesbaden, aber auch in größeren Städten wie Leipzig (160.000 Euro), Hannover (200.000 Euro) oder Bremen und Dresden mit je 220.000 Euro lassen sich Vergleich noch günstige Einfamilienhäuser erwerben.

Es muß jedoch nicht zwangsläufig in einer Metropole sein, wo der kaufwillige zukünftige Eigenheimbesitzer etwas tiefer in die Tasche greifen muß. So sind z.B. Städte wie Starnberg (675.000) und Garmisch-Partenkirchen (625.000 Euro) nicht gerade die günstigsten Immobilienstandorte.

Die Daten basieren auf einer Umfrage der Landesbausparkassen die auch den Beginn einer Wachstumsphase am Wohnungsmarkt prognostiziert. 2011 stiegen die Preise bereits um 3% an.

Mietspiegel München 2011

Mietspiegel MünchenWie in vielen Städten in Deutschland wird auch in München alle 2 Jahre ein neuer Miet- oder auch Mietenspiegel veröffentlicht. Für die Hansestadt Hamburg ist der Mietspiegel für 2011 in Arbeit. Wann der neue Mietspiegel für die bayerische Landeshauptstadt erscheint, ist noch nicht bekannt. Auch in München ist die aktuellste Version aus dem Jahr 2009.

Mit ziemlicher Sicherheit werden sich die Mietpreise in der süddeutschen Metropole ebenso verschieben wie in der Küstenstadt im hohen Norden. Besonders in den bevorzugten Lagen ist nach wie vor eine Tendenz nach oben zu verzeichnen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat dazu beigetragen, dass insbesondere die Immobilien im hochpreisigen Bereich wieder im Wert gestiegen sind. Bei unsicherer Währungslage wird eher auf Sicherheit, als auf möglichst hohe Rendite Wert gelegt. So ist die Kapitalflucht in Richtung Immobilien kein Wunder, sondern eine ganz natürliche Entwicklung.

Hier gehts zum Download für den aktuellsten Mietspiegel für München.

Gewerbeimmobilien: Wieder interessant für Investoren

Bürotürme in Frankfurt

Bürotürme in Frankfurt

Finanzkräftige Investoren kehren wieder zu  Gewerbeimmobilien zurück.

Besonders deutsche Gewerbeimmobilien stehen hoch im Kurs. Im ersten Halbjahr 2010 wurden ca. 9 Milliarden Euro mit Einkaufszentren, Logistikparks und Bürotürmen umgesetzt. Die höchsten Umsatzzahlen sind in Berlin zu verzeichnen. Alleine in der Bundeshauptstadt wurden 2,09 Mrd Euro umgesetzt. Dort trug insbesondere der Verkauf des Sony Centers massgeblich zu diesen Steigerungen bei. Insgesamt steigerte sich der Umsatz mit Gewerbeimmobilien um 150 Prozent.

Damit gehört Deutschland neben Frankreich und Großbritannien zu den Top-Investmentmärkten in Europa. Das behauptet zumindest Claus Thomas, Geschäftsführer von LaSalle Investment Managers. Laut Thomas sind in Großbritannien eher die Schnäppchenjäger unterwegs. Durch die Finanzkrise sind dort die weil die Immobilienpreise um mehr als 50 Prozent gefallen. In Deutschland ist der stabile Markt der Hauptgrund für Investoren ihr Geld anzulegen.

„Deutschland genießt bei Investoren den Ruf des sicheren Anlagehafens“, sagt Fabian Klein, Leiter der Investmentsparte beim Berater CB Richard Ellis (CBRE).

Die günstigsten und die teuersten Orte für Immobilien. Der „Stern“ hat eine Immobilienkarte für Deutschland erstellt, die auf Daten von 2007 und 08 basieren. Hieraus resultieren folgende Ergebnisse:

Teuerste Häuser

München (Bayern)
3950 Euro pro Quadratmeter

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)
3190 Euro Euro pro Quadratmeter

Landkreis München (Bayern)
3000 Euro pro Quadratmeter

Wiesbaden (Hessen)
2860 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Starnberg (Bayern)
2860 Euro pro Quadratmeter

Billigste Häuser

Rhein-Lahn-Kreis (Rheinland-Pfalz)
490 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Prignitz (Brandenburg)
490 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Demmin (Mecklenburg-Vorpommern)
570 Euro pro Quadratmeter
Görlitz (Sachsen)
610 Euro pro Quadratmeter

Altmarkkreis Salzwedel (Sachsen-Anhalt)
630 Euro pro Quadratmeter

Teuerste Eigentumswohnungen

München (Bayern)
2370 Euro pro Quadratmeter

Landkreis München (Bayern)
2230 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Starnberg (Bayern)
2140 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Erding (Bayern)
2050 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Fürstenfeldbruck (Bayern)
2050 Euro pro Quadratmeter

Billigste Eigentumswohnungen

Landkreis Elbe-Elster (Brandenburg)
240 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern)
470 Euro pro Quadratmeter

Pirmasens (Rheinland-Pfalz)
490 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Birkenfeld (Rheinland-Pfalz)
530 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt)
540 Euro pro Quadratmeter

Teuerste Bauplätze

München (Bayern)
550 Euro pro Quadratmeter

Landkreis München (Bayern)
495 Euro pro Quadratmeter

Frankfurt am Main (Hessen)
450 Euro pro Quadratmeter

Wiesbaden (Hessen)
450 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Starnberg (Bayern)
450 Euro pro Quadratmeter

Billigste Bauplätze

Rhein-Hunsrück-Kreis (Rheinland-Pfalz)
15 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Märkisch Oderland (Brandenburg)
15 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Greiz (Thüringen)
20 Euro pro Quadratmeter

Görlitz (Sachsen)
20 Euro pro Quadratmeter

Landkreis Uecker-Randow (Mecklenburg-Vorpommern)
20 Euro pro Quadratmeter

(Quelle: „Stern“ 15/2010, S. 92)

Aufgrund des enormen Leerstandes auf dem Frankfurter Gewerbeimmobilienmarkt ist die deutsche Finanzmetropole, entgegen dem derzeitigen Trend, für Investoren unattraktiv. Mit fast 15 % Leerstand, was ungefähr 1,7 Millionen Quadratmetern entspricht hat, die Diva am Main den höchsten Anteil an unvermieteten Büroflächen zu verzeichnen.

Bild: Gerhard Frassa pixelio.de