Wohnen wird immer teurer

Münchner Bürger wollen bezahlbaren Wohnraum

Genauer geht es um den Stadtteil Obergiesing-Fasangarten in dem laut einem Artikel der Süddeutschen immer mehr Leerstand durch Immobilienspekulanten entsteht, die bewusst „entmietet“ werden sollen. Hier stehen seit Jahren Wohnungen leer und es wird nichts in Stand gesetzt. Eine typische Vorgehensweise bei Heuschrecken aus dem Immobiliensektor. Nicht nur in München.

Sibylla Machens sprach auf einer Bürgerversammlung offen aus, was vielen Menschen in diesem Münchner Bezirk schon lange im Magen liegt.

Sie wohne in einem Haus an der Kesselbergstraßean der Kesselbergstraße, in dem nur noch vier Wohnungen belegt seien, 13 Wohnungen aber zum Teil seit Jahren leer stünden. Das Haus solle offenbar entmietet werden und sei erkennbar „ein absolutes Spekulationsobjekt“. Machens‘ Forderung: Die Stadt solle das Haus kaufen und alteingesessenen Münchnern („Wir sind die großen Verlierer“) zu bezahlbaren Mieten anbieten, Leerstand verbieten und bei Zuwiderhandeln eine „fette Strafsteuer“ verlangen. Mit diesem leidenschaftlichen Appell setzte Machens den emotionalen Höhepunkt der Bürgerversammlung und erntete dafür lautstarken Beifall.

 

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