Der Kauf von Villen wird immer teurer

Wien wird zum teuren Pflaster

Sanierte Altbau-Villen in WienIn der Innenstadt von Wien werden enorme Immobilienpreise erzielt. Eine aktuelle Marktstudie eines österreichischen Unternehmens kam zu dem Ergebnis, dass im Zentrum der Stadt Quadratmeterpreise von bis 28.000 Euro verlangt werden. Des Weiteren zeigte sich, dass die Kosten für Luxusvillen immer drastischer steigen. Durch die immense Nachfrage nach exquisiten und besonderen Luxusimmobilien sind die Preise rasant gestiegen. Da Wien eine sehr begehrte Stadt ist, sind viele Käufer willig auch entsprechende Preise zu bezahlen. Im Gegenzug haben die Nachfrage und das Interesse an Einfamilienhäusern und einfachen Immobilien stark nachgelassen. Dadurch sind in diesem Segment Preisgefälle zu finden.  Außerhalb des Luxusbereiches sind die Käufer eher etwas vorsichtiger geworden. Hinzu kommt die Tatsache, dass Banken immer mehr Eigenkapital bei einer Kreditvergabe verlangen.

Viele Anleger und Investoren bevorzugen in Krisenzeiten Ertrag und Rendite versprechende Immobilien. Der Zinshaus- und Wohnungsmarkt hat hierbei sehr an Interesse von Investoren gewonnen. Käufer gehen lieber auf Nummer sicher und investieren in Immobilien, welche später gut zu verkaufen und wenn möglich gewinnbringend veräußert werden können.
Der Nachfrage- und Preisunterschied zwischen der Luxusimmobilie und dem Einfamilienhaus klafft immer mehr auseinander. Wohnungen und Villen in Top-Wohnlage sind nur noch für finanzstarke Käufer erschwinglich.

Luxusimmobilien-Boom: Preise in Metropolen ziehen weiter an

Luxusimmobilien-Boom

Die Welt kriselt an allen Ecken und Enden – nicht so jedoch der Immobilienmarkt im Luxussegment. Hochpreisige, exklusive Immobilien in den Metropolen sind beliebt wie selten zuvor. Promi- und Luxushochburgen wie St. Moritz erfahren aktuell einen regelrechten Boom – Investoren aus der ganzen Welt stehen Schlange, um sich Objekte mit Quadratmeterpreisen von um die 60.000 Euro unter den Nagel zu reißen. Wer nur das Beste vom Besten will, der investiert am besten in London. In der britischen Hauptstadt befinden sich die teuersten Wohnimmobilien der Welt, die mit etwa 88.000 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlagen. Auch in Deutschland floriert der Immobilienmarkt, die Nachfrage nach Objekten in Hamburg, München, Frankfurt am Main und Berlin steigt stetig an – und damit auch die Immobilienpreise.

Grund für diesen plötzlichen Luxusvilla-Boom: Die turbulenten Finanzmärkte bewegen internationale Investoren immer häufiger dazu, ihr Vermögen in Sachwerte anzulegen und für die Toplagen in den Innenstädten der Weltmetropolen Rekordpreise zu zahlen. Auch denkmalgeschützte Immobilien stehen hoch im Kurs – nicht nur weil sie sich meist in den Städtezentren befinden, sondern weil sie als Altbauten auch besondere Steuervorteile mit sich bringen. Es bleibt die Frage, wie lange der Immobilienboom noch anhalten wird.